Kranke Kinder gehören nach Hause!

Dieser Blog ist umgezogen – den Beitrag „Kranke Kinder gehören nach Hause!“ ist ab sofort unter www.eltern-familie.de zu finden.

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119 Gedanken zu „Kranke Kinder gehören nach Hause!

    • Ich wurde in den vergangenen 2einhalb Jahren 2 Mal gekündigt, weil unser Kind eben alles an Krankheiten mitgenommen hat was es so gab (eher aber die harmlosen Sachen). Soviel zum Thema „kinderfreundliches Deutschland und ihre Arbeitgeber“, ABER ich würde es wieder tun und mein Kind immer aus der Kita holen, wenn’s ihm nicht gut geht UND ich würde mein Kind keinesfalls mit Fiebermittel „ruhig gestellt“ in die Kita geben. Leider gibt’s das in jeder Kita und bei Gesprächen mit Erziehern kommt immer wieder eine gewisse, verständliche Frustriertheit auf, weil die sich nur noch wie ne Aifbewahrungsanstalt vorkommen. Hinzu kommt natürlich, dass ein Kind, welches nicht gleich als krank erkannt wird, die anderen mal „schön“ ansteckt. … Mich regts tierisch auf , aber es wird DIESE Eltern leider weiterhin geben. Traurig aber wahr.

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  1. der Artikel spricht mir aus der seele… es ist märz ich habe für den rest des jahres noch 2 tage von meinen 10 zur verfügung… und mein kleiner grosser tut mir so leid, wenn er nach einer Woche im kindergarten schon wieder hustet schnupfen hat oder fiebert… er kommt gar nicht zur ruhe… 2 Wochen krank 1 Woche gesund 1 Woche krank, ich weiss nicht mehr was ich noch machen soll. ich bin froh einen tollen Arbeitgeber zu haben, der mich immer fahren lässt wenn was mit dem kleinen ist… aber es gibt oftmals leider nicht so rücksichtsvolle Arbeitgeber… ich drücke allen kranken und uns müttern und auch den väter, dass die kleinen schnell wieder fit werden….

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  2. Auch ich sehe diesen Trend und finde ihn beunruhigend. Noch nie wurden bei Kindern zudem so oft Antibiotika eingesetzt wie heute. Ich arbeite „nur“ zwanzig Stunden und mein Mann ist im öffentlichen Dienst, so dass er eine gewisse Sicherheit genießt und auch mal zu hause bleiben kann wenn es brennt. Aber genau das spiegelt sich im Gehalt wieder und ich mache einen Job weit unter meiner Qualifikation. Natürlich reicht es aus aber vieles muss warten. Aber meine Kinder sind es mir wert. Allerdings muss ich mich oft gerade gegenüber anderen Müttern verteidigen nicht mehr zu Arbeiten. Ein Umdenken bei Arbeitgeber Regierung und Müttern wäre dringend nötig.

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  3. Das kommt mir sehr bekannt vor (ich bin Erzieherin). Leider ist das sehr wohl üblich, auch in Hamburg 😣
    Darüber hatte ich auch erst letztens gebloggt. So traurig, wenn man die Eltern der kranken Kinder nicht erreicht. Und sie stundenlang nicht zurückrufen.

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  4. Hat dies auf rebloggt und kommentierte:
    Sehr guter Blogartikel! Stimme dem voll und ganz zu und habe es leider auch schon oft miterlebt. In Ländern wie z.B. Luxemburg und Frankreich ist das allerdings schon Standart das Eltern ihre Kinder krank in Schule und Kita geben. Da gehen Eltern auch unter der Woche um 21 :00 in die Notaufnahme um dem kranken Kind die Medizin für den nächsten Tag verschreiben zu lassen. Die wird dann einfach mit in die Kita oder die Schule gegeben.

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  5. Auf ein Problem hinweisen…o.k. gut. Und dann im Raum stehen lassen. Auch o.k., kein versöhnliches Ende anbieten. Kein Verständnis für Eltern, die gerne anders als durch ALG II oder Ehegattensplitting ihre Familie unterhalten würden. Gut.
    Das heißt jede/r Lerser/in darf sich selbst Gedanken machen was die Lösung sein könnte.
    Möglichkeit 1) keine Kinder bekommen, 2) erst Kinder bekommen wenn Oma und Opa in Rente sind und diese dann versorgen können, falls sie sich das wegen Altersarmut leisten können, 3) sich einen (bald) reichen Partner schnappen, hoffen dass der sich nicht trennt und einer gibt sein berufliches Leben auf um professionelle/r Erzieher/in zu werden mit allen sonstigen Konsequenzen die das hat, 4) sich auf 20 Jahre ALG II einstellen, 5) die AfD wählen in der Hoffnung, dass wenn alle Flüchtlinge weg sind und das traditionelle Familienbild wieder regieren darf, es mehr Gelder für Menschen gibt, die sich alleine auf die Kindererziehung konzentrieren.
    Oder: für Wahlfreiheit eintreten, auch Eltern, deren Lebenswüsche und -modelle man nicht nachvollziehen kann tolerieren und im Rahmen der Menschlichkeit unterstützen, das heißt, für eine andere (voll bezahlte) Kinderbetreuungsregelung im Krankheitsfall eintreten, generell mehr Betreuungszeiten (ohne Verdienstausfall) gesetzlich ermöglichen. Klar, auch gegen Lohndumping und Leiharbeit und unbegründet befristete Verträge eintreten…
    Sich einfach nur hinzustellen und zu sagen „Eltern die ihre Kinder krank in Betreuungen bringen sind böse und schlecht und verdienen kein Verständnis, ein krankes Kind gehört nach Hause (zu Mutti, die dann halt nicht arbeitet, aber das hat eine wahrhaft gute Mutter ohnehin nicht zu tun, sonst hätte sie eben keine Kinder bekommen dürfen…?), halte ich persönlich für „es sich zu einfach machen“ und gür den echten Diskurs wenig hilfreich.

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