Sonntagsfreude am 23.04.2017

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂

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Mama, fangen wir heute endlich dieses Buch an, fragte der große Junge beim Frühstück.

Okay, können wir machen, antwortete ich und trank meinen Kaffee leer.

Aber du fängst an, Mama, sagte er und ich dachte, ich könnte eigentlich gleich damit beginnen, solange die Kinder noch aßen.

Ich ging zum Bücherschrank, holte besagtes Buch heraus, setzte mich wieder auf meinen Platz am gedeckten Frühstückstisch, an dem die Kinder sich gerade ihre Roggen-Vollwertbrötchen mit Nuss-Nougat Creme beschmierten, schlug die erste Seite auf und begann zu lesen:

In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit…

Als ich meine Stimme hörte, wie ich diese mir so vertrauten Zeilen aussprach, registrierte ich, wie brüchig sie war. Ich holte tief Luft und begann noch einmal. Diesmal fester und gefasster.

Für einen Moment hatte es mich fast zerrissen. Nun war er da – der Tag, auf den ich seit fast acht Jahren wartete. Der Moment, an dem ich meinen Sohn mitnehmen konnte in ein Stück meiner Welt, das ihm bisher noch verschlossen war. Der Moment, an dem ich ihm etwas zeigen konnte, für das ich tief im Herzen brenne. Der Moment, an dem ich anfangen durfte, ein Stück Lieblingsliteratur mit ihm zu teilen.

Und dann las ich weiter und weiter. Alle drei Kinder hören gespannt zu. Sie lachten, sie fragten nach, sie diskutierten und selbst die Kleine versuchte, das Lied der Zwerge nachzusingen. Raum und Zeit hatten sich aufgelöst an unserem Frühstückstisch. Es gab nur noch Bilbo, Gandalf und die Zwerge. Ich las und las, tief versunken in mein Herzensbuch und achtete kaum mehr auf die Mengen an süßen Aufstrichen, die die Kinder, während sie mir gebannt zuhörten, auf viel zu kleine Brötchenstücke verteilten.

Irgendwann bat der große Sohn um eine Unterbrechung und sagte gleich danach, dass ich sofort weiterlesen müsse, wenn er wiederkäme. Während er den Raum verließ, hörte ich die Kirchenglocken läuten. Es war 10 vor 10. Wir hatten uns verloren, den Gottesdienst würden wir verpassen. Dafür hatten wir etwas Anderes.

Der große Sohn kam wieder und jetzt war es seine Lesezeit, er las Absatz um Absatz. Die Mädchen spielten mittlerweile und hörten nicht mehr zu und irgendwann mussten auch wir das Buch zur Seite legen, eher aus Vernunft, als aus mangelnder Freude.

Der Vormittag war an uns vorbeigezogen und während ich versuchte im Eilschritt aufzuholen, was liegen geblieben war, dachte ich über diese neue Lebensphase nach. Es ist so weit, dachte ich, der Junge lädt nicht mehr nur mich in seine Welt ein, zeigt mir seine Spiele, Bücher und Serien, sondern er ist alt genug, einen ersten Schritt in meine Welt zu machen. Wir können nun zusammen entdecken, was mir Freude macht. Was für eine tolle neue Entwicklungsphase, die mir vor allem eins zeigt – jedes Alter ist toll, jedes Alter ist spannend und jedes Alter bringt uns neue Wunder.

Eine echte Sonntagsfreude.

Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Maria, die bei Rita weitergeführt wird.

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Ostersonntagsfreude

Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Das ist Sonntagsfreude genug und bedarf weder weiterer Worte, noch Bilder.

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Dennoch möchte ich Euch heute noch ein bisschen was mit auf den Weg geben, weil ich mich so lange rar gemacht habe.

Freude gab es diese Woche bei uns reichlich. Zum Beispiel weil es an Gründonnerstag endlich wieder Grüne Soße gegeben hat.

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Und weil wir Eier färben durften.

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Und weil unser neuster Reisebegleiter endlich angekommen ist.

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Und weil wir den Kindergeburtstag von Kind 2 vorbereitet haben.

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Und dann haben wir ihn gefeiert.

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Und dann, ja dann wurde es endlich Ostern. Ich habe es heute morgen tatsächlich schon um kurz nach fünf aus dem Bett geschafft und war um sechs Uhr im Osternachtsgottesdienst.

Danach haben wir gefrühstückt und natürlich durfen Geschenke gesucht werden (Eier und Bücher für Mama und Kinder, ein Jahr voller bereits geplanter und mit Babysitter ausgestatteter Dates und Schokolade für den Ehemann).

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Und nun darf das Osterfest weitergehen. Wie immer bei uns mit ein bisschen Großfamilie, ein bisschen Gammeln und der Ostergeschichte in allen möglichen Varianten.

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Ich wünsche Euch allen Frohe Ostertage.

Ab nächste Woche bin ich wieder da und dann erzähle ich Euch so einiges. Zum Beispiel über unseren neuen Reisebegleiter und von Cassandra, der neuen Frau in meinem Leben, mit der ich seit einiger Zeit das Bett teile – und den Tisch – und die Couch – und an die ich sehr oft denke und die mir so viel mitgegeben hat, in den letzten Wochen.

Eure Daniela

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 

Sonntagsfreude sind 🙂

Idee von Maria von Kreativberg, die bei Rita weitergeführt wird.

Sonntagsfreude am 19.02.2017

 

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind 🙂

Idee von Maria von Kreativberg, die hier weitergeführt wird.

Reich, gefüllt, erfüllt, gesegnet, bindungsorientiert und beziehungsorientiert. So war unser Wochenende.

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Es begann am Freitagabend mit einem Vortrag von mir in der Kirchengemeinde. Ich habe über Kinderbetreuung und Eltern sein geredet. Es war toll, das eigene Wissen weiterzugeben und für eine bindungs- und beziehungsorientierte Sichtweise auf modernes Familienleben zu werben.

Gestern war dann erstmal wuseliger Samstag angesagt und danach Beziehungsorientierung: der Mann und ich gingen in die Orangerie zum Gruseldinner mit Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Heute habe ich es bisher noch nicht aus dem Schlafanzug geschafft. Und heute Abend sieht es so aus, als dürfte ich mich ausnahmsweise mal ganz allein zum Abendgottesdienst schleichen. Ich freue mich – denn auch Jesus und ich brauchen manchmal ein bisschen Zeit für Bindungs- und Beziehungsarbeit.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Sonntag.

Mehr Sonntagsfreuden von heute findet ihr hier.

Sonntagsfreude am 15.01.201

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Maria vom kreativberg, die bei Rita weitergeführt wird. 

Erst ein mediterranes Abendessen und dann ein alpiner Heimweg – ein gelungener Samstagabend mit der Schwiegermutter, dem Schwager und der tollen Schwagerfreundin, die uns dieses grandiose Mahl zubereitet hat.

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Sonntagsfreude am 18.12.2016

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂

Idee von Maria von Kreativberg, die bei Rita weitergeführt wird. 

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Zeit und Raum für Kreativität. Alle drei Kinder sich einfach nach Herzenslust mit ihren neuen Pinselstiften austoben lassen. Zusehen, wie sie darin versinken und wie jedes Kind auf seine Weise etwas aufs Papier bringt…Und wir Eltern auch.

Sonntagsfreude am 20.11.2016

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind 🙂

Idee von Maria von Kreativberg,

weitergeführt bei Rita.

Nachdem die Freitagspizza ausfiel, zeige ich euch unsere Sonntagsfreude (die der Grund dafür war, dass die Freitagspizza ausgefallen ist).

Unsere Kleinste ist nun schon zwei Jahre alt.

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Eine rauschende Party mit ein paar unserer liebsten Menschen ersetzte unseren Familien-Pizza-Freitag daher.

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Anschließend gönnten wir uns ein echtes Gammelwochenende mit Kuchen- und Bratwurstresten, viel Ruhe und Geschwistern, die gemeinsam mit der neuen Arche der Kleinen spielten.