Warum Kinder, Küche, Kirche geil ist!

Vorweg – ich kenne viele Frauen, die mindestens ein K in meiner Überschrift für ihr Leben streichen würden und es durch Karriere ersetzen und die ich genau dafür sehr schätze, deren Lebensentwurf ich völlig okay finde – und den ich selbst nicht leben wollen würde.

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Ich habe mich, wie ihr wisst, denn ich habe schon öfter darüber geschrieben, für einen völlig anderen Lebensweg entschieden. Ich habe meine gut laufende Karriere als wissenschaftliche Mitarbeiterin nach dem dritten Kind an den Nagel gehangen und gegen ein Leben getauscht, in dem seither Kinder, Küche und Kirche eine große Rolle spielen. Es ist nicht so, dass es diese drei Ks nicht auch vorher schon gegeben hätte. Ich bin zu der Zeit, als der Entschluss in mir reifte, bereits sechs Jahre lang Mutter gewesen, noch länger eine leidenschaftliche Köchin und eben auch Christin. Doch sie waren damals nur drei von sehr vielen Ks in meinem Leben – wer mich schon richtig lange online kennt, erinnert sich vielleicht noch an meinen allerersten Blog: Ich war die Zweibeinerin mit den 10 Ks.

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Mit Kindern und Caravan durch Südfrankreich Teil II

Marseillan Plage und die Ardèche

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Zugegeben, der Wechsel von den ruhigen, beschaulichen Tarnschluchten ans wuselige, touristische und überlaufene Mittelmeer war für uns alle ein Kulturschock. Für uns Eltern, obwohl wir das alles kannten und wussten, was uns erwartete, genauso wie für die Kinder, die zum ersten Mal einen südeuropäischen Küstenort zur Hauptsaison besuchten. In den ersten Stunden inmitten von unzähligen Restaurants, die Muscheln aus Sandeimern servierten, vollen Stränden, lauten Marktschreiern und riesigen, schwimmenden Plastiktieren, hatte ich so meine Zweifel, ob dieser Ortswechsel das Richtige für uns war und ob wir uns nicht an unserem Fluss in unseren Schluchten besser erholt hätten. Weiterlesen

Medienerziehung – am Kind orientiert

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Gerade kann man viel zum Thema Mediennutzung bei Kindern lesen. Das liegt zum einen an einer (journalistisch unglaublich schlecht aufgearbeiteten) Studie im Auftrag des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Zusammenarbeit mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, deren Teilergebnisse letzte Woche veröffentlicht wurden. Zum anderen ist die Frage danach, was Kinder und Jugendliche schauen, spielen oder surfen dürfen aber auch ein Dauerbrenner unter Eltern. Wie lange ein Kind in welchem Alter TV schauen darf, wann es Zeit wird für das eigene Smartphone und wie wir unsere Kinder im Internet sicher begleiten, das sind die großen Erziehungsfragen unserer Zeit. Eine pauschale, allgemeingültige Antwort darauf gibt es nicht und am Ende trägt jede Mutter und jeder Vater selbst die Verantwortung für das Medienverhalten der eigenen Kinder. Ich möchte euch aber heute trotzdem erzählen, wie ich es mache und was ich für wichtig und richtig halte. Weiterlesen

Sonntagsfreude am 18.12.2016

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂

Idee von Maria von Kreativberg, die bei Rita weitergeführt wird. 

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Zeit und Raum für Kreativität. Alle drei Kinder sich einfach nach Herzenslust mit ihren neuen Pinselstiften austoben lassen. Zusehen, wie sie darin versinken und wie jedes Kind auf seine Weise etwas aufs Papier bringt…Und wir Eltern auch.

Sonntagsfreude am 20.11.2016

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind 🙂

Idee von Maria von Kreativberg,

weitergeführt bei Rita.

Nachdem die Freitagspizza ausfiel, zeige ich euch unsere Sonntagsfreude (die der Grund dafür war, dass die Freitagspizza ausgefallen ist).

Unsere Kleinste ist nun schon zwei Jahre alt.

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Eine rauschende Party mit ein paar unserer liebsten Menschen ersetzte unseren Familien-Pizza-Freitag daher.

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Anschließend gönnten wir uns ein echtes Gammelwochenende mit Kuchen- und Bratwurstresten, viel Ruhe und Geschwistern, die gemeinsam mit der neuen Arche der Kleinen spielten.

 

Verlustängste bei Kindern

Es war ein wunderschöner Vormittag: ein langes Frühstück mit einer Freundin. Endlich mal wieder Zeit für gute, intensive Gespräche. Die Uhrzeit hatten wir ein bisschen aus dem Blick verloren und so waren es am Ende nur noch 10 Minuten, bis das Kindergartenkind abgeholt werden musste. Normalerweise wäre es zu schaffen gewesen, doch dann kam eins zum anderen: eine volle Windel beim Kleinkind und die anschließende Weigerung, sich anzuziehen. Ein LKW, der die Straße blockierte, ein auswärtiges Auto vor mir, dass mit 30 durch die 70er Zone fuhr – und so schaffte ich es nicht. Mit knapp 10 minütiger Verspätung parkte ich vor der Kita und stürmte rein. Bis dahin war ich recht ruhig gewesen. Die Vorschülerin weiß, dass ich sie abhole und dass ich manchmal etwas knapp komme. Sie wird fertig angezogen dasitzen und warten und vielleicht ein bisschen schimpfen. Doch es war ganz anders. Heftig schluchzend saß sie auf dem Schoß ihrer Erzieherin und klammerte sich dann sofort weinend an mich. Sie dachte, ich würde nicht kommen. Zuerst war ich ein bisschen ratlos über diese Reaktion, doch als ich im Auto noch länger mit ihr sprach, dämmerte es mir.

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Ich dachte, dir sei ein Unfall passiert.

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Kinder und der Wahnsinn der Welt

Mama, ich habe gehört, es gibt jetzt neue Mörder!

Bis zu diesem Satz war es ein Mittagessen wie jedes andere gewesen – umgeworfene Trinkbecher, die Diskussion darüber, ob eine Mahlzeit wohl eher vor oder eher nach dem Tischgebet startet und ein paar Geschichten aus dem Kindergarten und der Schule. Doch dann platzte eins meiner Kinder mit diesem Satz heraus.

„Sie sollen so aussehen, wie Clowns“

Wir besprechen viel von dem mit unseren Kindern, was in der Welt vor sich geht – auch die schlimmen Dinge. Die Erfahrung zeigt uns immer wieder, dass sich der Schrecken der Welt leider nicht verheimlichen lässt und dann ist es uns lieber, die Kinder erfahren von uns und in unseren Worten, was draußen passiert.

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Freitagspizza am 30.09.2016

Letzte Woche, ein paar Stammleser haben es bemerkt, fiel die Freitagspizza aus. Sie ging unter im allgemeinen Freitagschaos. Auf unserem Grill landete sie trotzdem, belegt mit leckeren Meeresfrüchten.

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Heute möchte ich euch nicht schon wieder ohne Pizza lassen, auch wenn die Zeit wieder knapp ist.

Die Geschichte der Woche kurz zusammengefasst: Schnupfen, Fieber, Blasenentzündung, Bauchweh, Halsweh. Die erste Krankheitswelle hat uns erwischt und jeder hat schon ein bisschen was davon abbekommen. Entsprechend ruhig waren unsere Tage. Turnen, Fußball und sogar der Schwimmkurs entfielen und an deren Stelle traten Tee, Couch und frühes zu Bett gehen.

Heute waren wir alle so fit, dass meine Mädchen und ich mit dem Spielkreis Erntedank feiern konnten – und es war wunderschön. Unsere Kleinen haben zum Lied „Wir kommen Gott zu deinem Tisch…“ ihre Erntegaben zum Altar gebracht und hinterher gab es für Eltern und Kinder ein leckeres Frühstück mit selbstgemachten Sachen im Gemeindehaus.

Zuhause sind wir dann wieder in den Ruhemodus gewechselt und haben uns mit Tee und Schokoladenkuchen aufs Sofa verzogen.

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Pizza gibt es heute trotzdem und weil jetzt wirklich, wirklich Herbst ist, darf endlich wieder Apfel-Gorgonzola auf den Tisch.