Bauchfleisch mit Curryketchup

Wie manches, dem wir kaum Beachtung schenken,
Uns dennoch für ein ganzes Leben prägt,
Und seinen bunten Stein, als ein Andenken
Ins Mosaik unserer Seele trägt!
(Reinhard May, Beim Blättern in den Bildern meiner Kindheit)

Irgendwann in den nächsten Tagen wird ein Stück meiner Kindheit nicht mehr da sein. Kein Mensch zum Glück, aber ein wundervoller Ort. Ein Ort, der zwar weiter existieren wird, aber dann nicht mehr zu meiner Familie gehört. Es ist ein Ort, in dem viele bunte Steine in das Mosaik meiner Seele gelegt wurden und ich möchte euch heute von diesem Ort erzählen. Ich möchte das, weil es mich bewegt und weil ich es gut finde, in der ganzen ausufernden Diskussion um Attatchment Parenting und Co einmal zu zeigen, dass es oft nicht viel braucht, um Liebe und Halt in Kinderherzen zu pflanzen.

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Wenn Gott schweigt

Es war einer dieser Tage – in einem bis dahin wunderschönen Sommerurlaub. Eine schwüle Hitze hatte uns seit zwei Tagen im Griff und auch die Nacht hatte keine Abkühlung gebracht. Stattdessen war sie unruhig gewesen – unruhig und schwer.

Am Vorabend hatte uns eine schlimme Nachricht von zu Hause erreicht und in den Stunden vor Sonnenaufgang war mir ihre Tragweite bewusst geworden. Ich hatte verstanden, dass es in unserem Bekanntenkreis jemanden gab, den wir nie wieder sehen, mit dem wir nie wieder sprechen, von dem wir nie wieder hören würden. Das volle Ausmaß dessen, was seine Frau und seine Tochter durchmachen mussten, war langsam in mein Bewusstsein eingesickert und mein Herz und meine Gedanken waren schwer wie die schwüle Luft.

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Wieder da

Ihr Lieben, da bin ich wieder. Nach ereignisreichen Wochen melde ich mich zurück. Es ist viel passiert diesen Sommer, wir haben viel erlebt, viel gesehen und viele Kilometer mit dem Wohnwagen zurückgelegt. Unser Keller ist voll mit südfranzösischen Weinen, mein Kopf ist voller Pläne und Ideen und mein Herz voll mit Liebe – und ein bisschen Traurigkeit habe ich auch im Gepäck. Außerdem habpe ich meine Ausbildung zur Eltern- und Familienberaterin nun fast beendet. Von all dem möchte ich euch bald erzählen und natürlich gibt es noch einen ausführlichen Bericht über unsere Reise mit dem Wohnwagen durch Südfrankreich.

Aber zuerst müssen noch ein paar Maschinen Wäsche gewaschen und wegsortiert und das Haus vom Schmutz von drei Wochen Einsamkeit befreit und Kuchen für die morgige Einschulung von Kind 2 gebacken werden.

Deshalb begrüße ich euch heute nur und hoffe, ihr hattet entweder schöne Ferien oder seid noch mittendrin. Ich freue mich auf den Austausch mit euch.

Und jetzt bekommt ihr noch ein paar erste Eindrücke unserer Ferien. Die ersten drei Wochen haben wir zu Hause verbracht und viel zusammen gekocht, Draußenzeit genossen und die Documenta besucht.

Dann ging es endlich los nach Südfrankreich.

 

Und die letzten Tage standen voll im Zeichen des Alltags, der nun wieder losgeht.

Mehr erzähle ich euch ganz bald. Bis dahin – habt einen guten Start in den Alltag, die Ferien oder einfach nur die neue Woche und be blessed!

 

 

Ein Wochenende voller Balsam

Dieses Wochenende hatte eigentlich das Zeug zum Katastrophenwochenende.

Am Freitag wachte ich mit Halsweh auf, dieses gesellte sich fröhlich zum bereits vorhandenen Motorschaden am Auto, zum Neurodermitisschub von Kind 3, zur bleiernen Müdigkeit und zu allem, was sowieso schon bei uns rumgeisterte. Und gebrauchen konnte ich es gleich mal gar nicht, denn am Sonntag sollte der Kindergeburtstag von Kind 1 gefeiert werden.

Und dann wurde es irgendwie toll. Nachdem ich mich am Freitag hundemüde durch den verregneten Vormittag gemotzt hatte, besserte sich meine Laune bereits am Abend durch unsere Pizza und durch die Tatsache, dass ich den eingelegten Rhabarber tatsächlich noch in Marmelade und Kuchen verwandeln konnte.

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Winterzeit mit Kindern

Ich weiß, ich weiß, viele von euch sehnen sich gerade nach Frühling. Auch ich finde das nass-feuchte Tauwetter, das gerade eingesetzt hat, eher mäßig begeisternd. Da waren mir die bitterkalten Schneetage um einiges lieber. Aber die Winterzeit hat ihren Sinn. Die Natur braucht den Winter, um zur Ruhe zu kommen und um Kraft zu sammeln für den nächsten Frühling.

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Von Sternsingern, Kindern und Hoffnung

Uns allen steht eine düstere Zukunft bevor. Zumindest, wenn man manchem Schwarzmaler glaubt, der in letzter Zeit die pädagogische Debatte in Deutschland begleitet hat. Zum Jahresende schossen sie noch einmal wie Pilze aus dem Boden, diejenigen, die uns Eltern gern ein schlechtes Gewissen machen und glauben zu wissen, was aus der Brut wird, die wir gerade heranziehen.

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Freitagspizza – die Erste 2017

Bald ist die Weihnachtszeit zu Ende und der Alltag 2017 beginnt und damit wird es auch auf diesem Blog wieder wuseliger. Bevor ich aber wieder thematisch einsteige, gibt es aber nochmal eine kleine Rückschau.

Nachdem mein kleines Schäfchen, der große Hund und ich den Familiengottesdienst gerockt hatten, durfte zu Hause der Heilige Abend beginnen.

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