Das Gute sehen – ohne zu Lästern

Ich empfinde die meckerfreie Zone zugegebenermaßen als Herausforderung. Besonders, wenn es abends etwas später geworden ist und die Kinder nicht nur müder, sondern auch irgendwie aufgekratzter werden. Oder wenn wir unter Zeitdruck stehen. Oder wenn ich nicht gut auf mich geachtet habe. Ich glaube, am Ende der sieben Wochen werde ich vielleicht nicht extrem viel weniger gemeckert haben, aber ich werde hoffentlich viel gelernt haben – über mich.

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Das Gute sehen: Mama hör auf zu meckern!

Eckern Am Aschermittwoch wachte ich morgens auf und erschrak. War es wirklich schon wieder soweit? Gerade lag doch noch ein ganzes Wochenende zwischen mir und dem Beginn der Fastenzeit. Ich wollte mir doch in Ruhe überlegen, was dieses Jahr 7 Wochen kein Teil meines Lebens sein soll. Aber ehrlich, als ich da gestern so saß, vergrippt, übermüdet und genervt, dachte ich mir, dass die Fastenzeit dieses Jahr ohne mich auskommen muss. Ich faste einfach Fasten. Immerhin verzichte ich so schon auf genug und eine familienweite Grippewelle, die in einen großelterlichen Urlaub mündet, übersteht man nicht deshalb besser, weil man sich Zucker noch intensiver entzieht, als ich das eh gerade tue. Alkohol fasten ginge – es wäre aber kein wirkliches Opfer, das halbe Glas Wein am Freitagabend auch noch wegzulassen.

Also ist es beschlossen, ich faste nichts. Oder? Ein paar Dinge gäbe es schon, auf die ich einmal verzichten könnte und sie würden mir und meiner Umgebung gut tun. Zufälligerweise sind diese Themen auch in der Predigtreihe „Das Gute sehen“ enthalten und ich stelle sie euch nun nach und nach vor. Wir starten mit dem Meckern.

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Das Gute sehen – in uns Eltern

Wenn Ihr findet, mein letzter Artikel hätte Euch herausgefordert, dann kommt es heute noch dicker. Denn heute lade ich Euch nicht dazu ein, das Gute in Euren Kindern zu sehen, nein, heute will ich noch mehr von Euch. Ich will, dass ihr das Gute seht – und zwar in Euch, in Euch als Eltern.

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Seien wir ehrlich, diese Defizitorientierung, die wir überall sehen und beklagen, die könnte wir selbst erfunden haben. Wir sind in vielen Bereichen unglaublich defizitorientiert. Wir sehen so oft nur das, was wir gerade nicht haben, das was gerade nicht geklappt hat, das was bei anderen scheinbar besser läuft. All die Geschenke, die man uns im Laufe unseres Alltags an den Wegrand legt, die übersehen wir hingegen gern.

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