Spring break, Berlin, Herzensgedanken

Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, ich mache eine kleine Frühlingspause. Ich genieße die lange vermisste Sonne. Wir sind draußen,  in jeder freien Minute draußen an der frischen Luft. Wir pflanzen Blumen, wir laden Freunde ein, wir grillen und wir sind unterwegs.

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Aber das ist nicht alles. Am letzten Wochenende war ich in Berlin und wie immer, wenn ich mit meinen Kolleginnen aus der bbEFB Ausbildung zusammen bin, fehlen mir danach die Worte. Ich bin voll. Aufgefüllt mit Glück, mit Liebe, mit guten Gedanken, neuem Ideen – und Melancholie. Schwere gehört genauso zur intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst, wie Leichtigkeit und ich trage gerade beides in mir.

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Beides trägt dazu bei, dass mir die Worte fehlen. Wo sonst Sätze und Gedanken nur so aus mir raussprudeln, ist derzeit nur ein leeres Blatt. Ich muss das aushalten und ihr leider auch. Ich kenne mich gut und weiß, dass meine Gedanken wieder fließen und dass ich euch dann davon erzählen werde – denn es gibt viel zu berichten.

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Statt zu schreiben, lese ich gerade viel. Mein Bücherstapel inspiriert mich und nimmt mich mit auf verschiedene Reisen, in vergangene Zeiten, zu neuen Ufern, fantastischen Welten und zu mir selbst. Vorgestern habe ich City of Heavenly Fire beendet – den letzten Teil der Chroniken der Unterwelt und seither hänge ich gedanklich darin fest. Immer wieder denke ich an das traurig-schöne Happy-End, an die offenen Fragen und an die erschreckenden Parallelen zum Zustand unserer realen Welt. Es gibt Bücher, die begleiten einen länger – es sieht so aus, als seien die Chroniken der Unterwelt eins davon.

Ihr seht – ich brauche eine Pause. Bis Ostern werde ich mich nur sporadisch melden. Danach möchte ich wieder durchstarten und euch mitnehmen- auf spannende Reisen zu mir und zu euch. Auf unseren Weg zu einem bindungs- und beziehungsorientierten Familienleben mit Gott und einem Mixtopf und zu allem, was don’t noch dazu gehört.

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Neue Wege

Ihr lieben Leserinnen und Leser,

einige von Euch kennen mich schon länger, vielleicht habt ihr sogar schon mein allererstes Blogbaby mit wachsen sehen – Die Zweibeinerin und die 10ks – später unter dem Namen Kinderkram und Campingküche bekannt. Vielleicht habt ihr schon einige Freitagspizzen mit mir verspeist, vielleicht habt ihr über mein kurviges, unstetes Leben und Bloggen gestaunt. Vielleicht wart ihr dabei, als ich eine On/Off-Beziehung zu meiner Doktorarbeit führte und später auch zu meinem Blog, den ich immer mal wieder ins Sabbatical geschickt habe.

Vielleicht habt ihr mich auf Facebook entdeckt und klickt jetzt gerade mit einem genervten Augenrollen hier rein und wollt mal schauen, was ich nun schon wieder vor habe.

Vielleicht kennt ihr mich aber auch erst seit Kurzem, folgt mir auf twitter oder seid über Unvereinbarkeitsdebatte hier her gekommen und seid neugierig zu erfahren, wie ein Familienblog zu meinem politischen Geblogge von drüben passt.

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Geschichten, die das Familienleben schreibt

Nun ja – dieser neue Blog ist Teil von allem, was ihr bisher von mir kennt und wisst. Er ist ein Stück Kinderkram und Campingküche, denn darum dreht sich mein Leben noch immer. Er ist ein Ort mit Freitagspizzen und anderen schönen Ritualen aus meinem Familienalltag. Er ist aber auch der Versuch fortzuschreiben, was ich mit Unvereinbarkeitsdebatte begonnen habe – nur auf einer anderen Ebene. Ich möchte auf diesem Blog das Leben als Familie in den Vordergrund stellen und ich möchte Mut machen, sich den äußeren Anforderungen wie Bildungswahn, Vereinbarkeit und Zwangsoptimierung zu entziehen, mit denen Familien sich heute oft konfrontiert sehen. Ich möchte Euch Mut machen, Familie zu leben und Familie Raum zu geben. Weiterlesen