Dann mach Limonade daraus

Ihr kennt das?

Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, dann mach Limonade daraus.

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In letzter Zeit gab es hier eine reichhaltige Zitronenernte. Zuerst einmal natürlich die bereits bekannte Geschichte mit dem Auto. Etwa zeitgleich erfuhren wir, dass Kind 2 ein paar Polypen zu viel und ein paar Paukenröhrchen zu wenig hatte und machten einen OP Termin aus. Glücklicherweise habe ich den Optimismus der Ärztin, dass sie am Montag wieder in die Kita gehen könne, wenn sie aufs Toben und aufs in der Sonne sein verzichten würde, nie geteilt. Zum Glück bin ich ja frei und ungebunden und sowieso mit der Betreuung von Kind 3 beschäftigt, sodass sie problemlos daheim bleiben kann. Dass das auch nötig ist, haben die letzten Tage gezeigt, denn sie erholt sich nur langsam von diesem Eingriff. Ein Fieberschub am Wochenende, wiederkehrende Ohrenschmerzen und die Hitze machen ihr noch immer zu schaffen. Sie ist unausgeglichen, weinerlich und Mama anhänglich bei gleichzeitigem, vorschulpubertären Autonomiewünschen. Herrlich. Weiterlesen

Medienerziehung – am Kind orientiert

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Gerade kann man viel zum Thema Mediennutzung bei Kindern lesen. Das liegt zum einen an einer (journalistisch unglaublich schlecht aufgearbeiteten) Studie im Auftrag des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Zusammenarbeit mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, deren Teilergebnisse letzte Woche veröffentlicht wurden. Zum anderen ist die Frage danach, was Kinder und Jugendliche schauen, spielen oder surfen dürfen aber auch ein Dauerbrenner unter Eltern. Wie lange ein Kind in welchem Alter TV schauen darf, wann es Zeit wird für das eigene Smartphone und wie wir unsere Kinder im Internet sicher begleiten, das sind die großen Erziehungsfragen unserer Zeit. Eine pauschale, allgemeingültige Antwort darauf gibt es nicht und am Ende trägt jede Mutter und jeder Vater selbst die Verantwortung für das Medienverhalten der eigenen Kinder. Ich möchte euch aber heute trotzdem erzählen, wie ich es mache und was ich für wichtig und richtig halte. Weiterlesen

Ein Wochenende voller Balsam

Dieses Wochenende hatte eigentlich das Zeug zum Katastrophenwochenende.

Am Freitag wachte ich mit Halsweh auf, dieses gesellte sich fröhlich zum bereits vorhandenen Motorschaden am Auto, zum Neurodermitisschub von Kind 3, zur bleiernen Müdigkeit und zu allem, was sowieso schon bei uns rumgeisterte. Und gebrauchen konnte ich es gleich mal gar nicht, denn am Sonntag sollte der Kindergeburtstag von Kind 1 gefeiert werden.

Und dann wurde es irgendwie toll. Nachdem ich mich am Freitag hundemüde durch den verregneten Vormittag gemotzt hatte, besserte sich meine Laune bereits am Abend durch unsere Pizza und durch die Tatsache, dass ich den eingelegten Rhabarber tatsächlich noch in Marmelade und Kuchen verwandeln konnte.

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Wenn alles so viel wird – wie Mama für sich sorgen kann

Nicht nur der Mai hat sich in seiner ersten Woche wie ein Herbstmonat benommen, auch mein Körper tut so, als seien wir mitten drin in der dunklen, kalten und leicht depressiven Zeit. Ich war gerade 16 Tage am Stück krank. Einfach so. Alles fing mit einer Mandelentzündung an, die mich aus dem Nichts überraschte und sofort ausknockte. Dieser schloss sich dann ein undefinierbares Magen-Darm Leiden an, das entweder von der Kombi aus Schmerzmitteln und Antibiotika ausgelöst wurde, die ich eine Woche lang geschluckt habe oder ein Abklatsch des Infektes war, der hier sowieso durchs Haus ging. Als feste Nahrung gerade wieder begann zu schmecken, kratzte der Hals schon wieder, die Nase war zu und ich begann zu husten.

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Spring break, Berlin, Herzensgedanken

Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, ich mache eine kleine Frühlingspause. Ich genieße die lange vermisste Sonne. Wir sind draußen,  in jeder freien Minute draußen an der frischen Luft. Wir pflanzen Blumen, wir laden Freunde ein, wir grillen und wir sind unterwegs.

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Aber das ist nicht alles. Am letzten Wochenende war ich in Berlin und wie immer, wenn ich mit meinen Kolleginnen aus der bbEFB Ausbildung zusammen bin, fehlen mir danach die Worte. Ich bin voll. Aufgefüllt mit Glück, mit Liebe, mit guten Gedanken, neuem Ideen – und Melancholie. Schwere gehört genauso zur intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst, wie Leichtigkeit und ich trage gerade beides in mir.

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Beides trägt dazu bei, dass mir die Worte fehlen. Wo sonst Sätze und Gedanken nur so aus mir raussprudeln, ist derzeit nur ein leeres Blatt. Ich muss das aushalten und ihr leider auch. Ich kenne mich gut und weiß, dass meine Gedanken wieder fließen und dass ich euch dann davon erzählen werde – denn es gibt viel zu berichten.

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Statt zu schreiben, lese ich gerade viel. Mein Bücherstapel inspiriert mich und nimmt mich mit auf verschiedene Reisen, in vergangene Zeiten, zu neuen Ufern, fantastischen Welten und zu mir selbst. Vorgestern habe ich City of Heavenly Fire beendet – den letzten Teil der Chroniken der Unterwelt und seither hänge ich gedanklich darin fest. Immer wieder denke ich an das traurig-schöne Happy-End, an die offenen Fragen und an die erschreckenden Parallelen zum Zustand unserer realen Welt. Es gibt Bücher, die begleiten einen länger – es sieht so aus, als seien die Chroniken der Unterwelt eins davon.

Ihr seht – ich brauche eine Pause. Bis Ostern werde ich mich nur sporadisch melden. Danach möchte ich wieder durchstarten und euch mitnehmen- auf spannende Reisen zu mir und zu euch. Auf unseren Weg zu einem bindungs- und beziehungsorientierten Familienleben mit Gott und einem Mixtopf und zu allem, was don’t noch dazu gehört.

Freitagspizza am 10.03.2017

Diese Woche war es etwas ruhiger hier. Strohwitwentage, Abendtermine, Erkältungen und viel Arbeit für die Weiterbildung haben leider nicht viel Raum zum Schreiben gelassen. Ich könnte jetzt wieder jammern, weil es eine extrem anstrengende Woche war. Aber ich will ja das Gute sehen und euch davon erzählen. Es war eine extrem erfüllte Woche. Ich habe mein erstes Beratungsgespräch führen dürfen und es hat mich wieder bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein. Die Weiterbildung ist inhaltlich derzeit sehr anspruchsvoll und fordernd – ich darf so unglaublich viel lernen und mitnehmen. Wunderbar.

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Die Woche war grau und regnerisch, sogar mit Hagel zwischendurch – und doch hat sich heimlich und leise ein bisschen bunt in unseren Garten geschlichen.

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Freitagspizza am 02.03.2017

…oder wie wir uns mal fast eine Woche von Tortellini mit Tomatensoße ernährten.

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Was für eine Woche liegt da hinter uns. Am letzten Freitag bin ich dann also mir nichts dir nichts ohne Vorwarnung aus den Latschen gekippt und diese Woche schleppe ich die Folgen meines Infektes (einer echten Grippe?) so vor mir her. Die meiste Zeit habe ich irgendwie damit verbracht, den Alltag um mein Schlafbedürfnis herum zu organisieren. Wenigstens waren wir zu zweit krank daheim und so konnten wir uns mit regenerieren und betreuen irgendwie abwechseln und stundenweise sprang zum Glück die Oma ein.

Tja – und dann habt ihr mich tief bewegt diese Woche – ja wirklich. Ich bin total überwältigt von euren Reaktionen auf meinen Beitrag zu den kranken Kindern. Ihr habt soviel kommentiert, hier und auch auf Facebook. Ihr habt mir so viel geschrieben, auch per Mail und Privatnachricht. Ihr habt mir eure Geschichten erzählt. Die von euren Arbeitgebern, aber auch das, was ihr täglich in so mancher Kita oder Schule erlebt. Auch Erzieherinnen und Lehrerinnen haben sich bei mir gemeldet und viel von dem bestätigt, was ich im Artikel geschrieben habe. Ich möchte mich aber auch explizit für die kritischen Stimmen bedanken, für diejenigen, die auf die Notlage der Eltern hingewiesen haben und die sich geärgert haben, dass ich im Artikel darauf verzichtet habe, diesen Eltern Verständnis entgegen zu bringen.

All das, was ich von euch gelesen und verstanden habe, möchte ich nicht einfach so versickern lassen – und deshalb werde ich noch einmal zu diesem Thema schreiben. Nächste Woche setze ich mich mit der Frage auseinander, was passieren muss, dass es besser läuft – und zwar für alle Beteiligten.

Aber vor diese Arbeit haben kluge Menschen die Pizza gesetzt – und die gibt es heute auch bei uns wieder. Ich bastele mir heute Abend meine Lieblingspizza aus der örtlichen Pizzaria nach – Salami, Mozzarella, Pilze und Gorgonzola. Ich glaube, ein Glas Rotwein wage ich dazu noch nicht, der Infekt hat deutliche Spuren hinterlassen.

Habt ein schönes Wochenende – und bleibt gesund

Eure Daniela

Das Gute sehen: Mama hör auf zu meckern!

Eckern Am Aschermittwoch wachte ich morgens auf und erschrak. War es wirklich schon wieder soweit? Gerade lag doch noch ein ganzes Wochenende zwischen mir und dem Beginn der Fastenzeit. Ich wollte mir doch in Ruhe überlegen, was dieses Jahr 7 Wochen kein Teil meines Lebens sein soll. Aber ehrlich, als ich da gestern so saß, vergrippt, übermüdet und genervt, dachte ich mir, dass die Fastenzeit dieses Jahr ohne mich auskommen muss. Ich faste einfach Fasten. Immerhin verzichte ich so schon auf genug und eine familienweite Grippewelle, die in einen großelterlichen Urlaub mündet, übersteht man nicht deshalb besser, weil man sich Zucker noch intensiver entzieht, als ich das eh gerade tue. Alkohol fasten ginge – es wäre aber kein wirkliches Opfer, das halbe Glas Wein am Freitagabend auch noch wegzulassen.

Also ist es beschlossen, ich faste nichts. Oder? Ein paar Dinge gäbe es schon, auf die ich einmal verzichten könnte und sie würden mir und meiner Umgebung gut tun. Zufälligerweise sind diese Themen auch in der Predigtreihe „Das Gute sehen“ enthalten und ich stelle sie euch nun nach und nach vor. Wir starten mit dem Meckern.

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Freitagspizza am 27.01.2017

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Die Bedeutung einer Mittagspause wird einem ja immer erst so richtig klar, wenn man längere Zeit keine mehr hatte. Genau deshalb fällt die Freitagspizza heute auch kurz aus. Diese Woche war dank zweier kranker Mädchen äußerst arm an Pausen und deshalb lege ich nun die Beine hoch und hoffe auf 30 Minuten Ruhe vor dem nächsten Sturm.

Wenn ich das tatsächlich schaffe, dann gibt es später auch Pizza – mit Parmaschinken und Ziegenkäse belegt und natürlich vom Grill.