Freitagspizza am 16.12.2016

Hach. Was soll ich euch erzählen? Diese Woche war voller Alltag. Nach der letzten Woche eine reine Freude. So haben wir einfach Dinge erledigt, Termine wahrgenommen und sind ein Stück weiter Richtung Weihnachten gegangen.

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Müdigkeit und Erschöpfung begleiten mich schon seit Montag. Aber nicht nur die – auch ein Satz, der mir aufs Herz gelegt wurde. Ein kurzer Satz, auf den ersten Blick irgendwie nicht mal besonders erheiternd. Und auf den zweiten Blick wunderbar. Adventszeit ist Fastenzeit. Der Satz erleichtert mir gerade enorm zu akzeptieren, dass die Plätzchendosen leer sind und der Adventsschmuck noch immer nicht fertig. Schön sein, das muss es erst an Weihnachten. Da darf ich genießen und zur Ruhe kommen. Vorher darf es anstrengend sein – und alltäglich. Und Weihnachten – das dauert lange, je nach Tradition bis in den Februar rein. Mindestens aber bis zum 6. Januar. Ist das nicht prima und entspannend? Es ist nicht so, dass ich das diese Woche zum ersten Mal gehört hätte. Aber zum ersten Mal arbeitet es in mir und ich überlege, was ich damit machen kann. Ich frage mich, wie ich dieses Wissen für uns umsetzen kann, sodass wir diese Jahreszeit noch stärker entschlacken und bedürfnisorientierter für uns alle gestalten können.

Pizza gibt es heute auch. Wildschweinschinken und Ziegenkäse liegen bereit und ich bin gespannt, wie es schmecken wird.

Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent.

Advent mit Kindern – auf dem Weg sein

Mit Kindern ist man irgendwie ständig auf dem Weg, oder? Ihr kennt das sicher. Auf den Weg in die Kita. Auf dem Weg nach Hause. Auf dem Weg zum Schwimmen. Auf dem Weg zur Kinderstunde. Auf dem Weg zum Arzt. Auf dem Weg zur Oma. Auf dem Weg zum Klo. Auf dem Weg in die Küche. Auf dem Weg zu einem ordentlichen Haushalt (der Weg ist das Ziel, oder?). Auf dem Weg durch die Kindergartenzeit. Auf dem Weg durch die Grundschule. Auf den Weg durch die Kleinkindphase. Auf dem Weg zu mehr Schlaf. Auf dem Weg zu einem vollständigen Milchgebiss. Auf dem Weg eine bessere Mutter zu werden. Auf dem Weg zu einem harmonischeren Familienleben. Auf dem Weg zur After-Baby-Traumfigur.  Auf dem Weg zum nächsten Nervenzusammenbruch. Weiterlesen

Advent hinter schmutzigen Fenstern

Ihr Lieben,

ich hätte euch viel zu erzählen. Zum Beispiel, wie es doch noch Advent wurde bei mir zu Hause und im Herzen.

Aber auch, warum auf meinem Tisch wieder der olle Holzkranz mit den Rentieren steht, den mein Mann und ich vor mehr als 10 Jahren auf irgendeinem Weihnachtsmarkt gefunden haben.

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Zwischen November und Advent

Ich stecke irgendwie fest. Ich hänge zwischen November und Advent. Ich mag das grau und die Dunkelheit. Ich mag es, mich düsteren Tagen und Erinnerungen zu stellen. Ich möchte im November keine Lichter. Mein Vater hat mir beigebracht, dass man das Haus nicht vor Totensonntag schmückt und ich habe das verinnerlicht und ich bin ihm so dankbar, dass er in meinem Herzen einen Platz geschaffen hat für die dunkle Seite des Lebens. Weiterlesen