Wenn alles so viel wird – wie Mama für sich sorgen kann

Nicht nur der Mai hat sich in seiner ersten Woche wie ein Herbstmonat benommen, auch mein Körper tut so, als seien wir mitten drin in der dunklen, kalten und leicht depressiven Zeit. Ich war gerade 16 Tage am Stück krank. Einfach so. Alles fing mit einer Mandelentzündung an, die mich aus dem Nichts überraschte und sofort ausknockte. Dieser schloss sich dann ein undefinierbares Magen-Darm Leiden an, das entweder von der Kombi aus Schmerzmitteln und Antibiotika ausgelöst wurde, die ich eine Woche lang geschluckt habe oder ein Abklatsch des Infektes war, der hier sowieso durchs Haus ging. Als feste Nahrung gerade wieder begann zu schmecken, kratzte der Hals schon wieder, die Nase war zu und ich begann zu husten.

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Freitagspizza am 28.04.2017

Tja – und auf einmal steht hier die Freitagspizza hinter der Sonntagsfreude.

Dabei begann die Woche eigentlich ganz vielversprechend. Am Montagabend durfte ich mal wieder allein ausgehen und zwar ins Kino mit einer Freundin. Wir haben uns den Film die Hütte angesehen, nachdem wir beide schon früher über den Roman lange und ausführlich diskutiert hatten. Wir waren von der Umsetzung echt begeistert – und ich glaube, ich habe lange nicht mehr so viel geheult im Kino.

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Sonntagsfreude am 23.04.2017

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂

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Mama, fangen wir heute endlich dieses Buch an, fragte der große Junge beim Frühstück.

Okay, können wir machen, antwortete ich und trank meinen Kaffee leer.

Aber du fängst an, Mama, sagte er und ich dachte, ich könnte eigentlich gleich damit beginnen, solange die Kinder noch aßen.

Ich ging zum Bücherschrank, holte besagtes Buch heraus, setzte mich wieder auf meinen Platz am gedeckten Frühstückstisch, an dem die Kinder sich gerade ihre Roggen-Vollwertbrötchen mit Nuss-Nougat Creme beschmierten, schlug die erste Seite auf und begann zu lesen:

In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit…

Als ich meine Stimme hörte, wie ich diese mir so vertrauten Zeilen aussprach, registrierte ich, wie brüchig sie war. Ich holte tief Luft und begann noch einmal. Diesmal fester und gefasster.

Für einen Moment hatte es mich fast zerrissen. Nun war er da – der Tag, auf den ich seit fast acht Jahren wartete. Der Moment, an dem ich meinen Sohn mitnehmen konnte in ein Stück meiner Welt, das ihm bisher noch verschlossen war. Der Moment, an dem ich ihm etwas zeigen konnte, für das ich tief im Herzen brenne. Der Moment, an dem ich anfangen durfte, ein Stück Lieblingsliteratur mit ihm zu teilen.

Und dann las ich weiter und weiter. Alle drei Kinder hören gespannt zu. Sie lachten, sie fragten nach, sie diskutierten und selbst die Kleine versuchte, das Lied der Zwerge nachzusingen. Raum und Zeit hatten sich aufgelöst an unserem Frühstückstisch. Es gab nur noch Bilbo, Gandalf und die Zwerge. Ich las und las, tief versunken in mein Herzensbuch und achtete kaum mehr auf die Mengen an süßen Aufstrichen, die die Kinder, während sie mir gebannt zuhörten, auf viel zu kleine Brötchenstücke verteilten.

Irgendwann bat der große Sohn um eine Unterbrechung und sagte gleich danach, dass ich sofort weiterlesen müsse, wenn er wiederkäme. Während er den Raum verließ, hörte ich die Kirchenglocken läuten. Es war 10 vor 10. Wir hatten uns verloren, den Gottesdienst würden wir verpassen. Dafür hatten wir etwas Anderes.

Der große Sohn kam wieder und jetzt war es seine Lesezeit, er las Absatz um Absatz. Die Mädchen spielten mittlerweile und hörten nicht mehr zu und irgendwann mussten auch wir das Buch zur Seite legen, eher aus Vernunft, als aus mangelnder Freude.

Der Vormittag war an uns vorbeigezogen und während ich versuchte im Eilschritt aufzuholen, was liegen geblieben war, dachte ich über diese neue Lebensphase nach. Es ist so weit, dachte ich, der Junge lädt nicht mehr nur mich in seine Welt ein, zeigt mir seine Spiele, Bücher und Serien, sondern er ist alt genug, einen ersten Schritt in meine Welt zu machen. Wir können nun zusammen entdecken, was mir Freude macht. Was für eine tolle neue Entwicklungsphase, die mir vor allem eins zeigt – jedes Alter ist toll, jedes Alter ist spannend und jedes Alter bringt uns neue Wunder.

Eine echte Sonntagsfreude.

Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Maria, die bei Rita weitergeführt wird.

Freitagspizza am 21.04.2017

Die Geschichte der Freitagspizza ist heute schnell erzählt.

Wegen ihm hier

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Gab es heute mal wieder das hier.

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Der Mann und ich haben heute unseren Wohnwagen vom Händler geholt und in sein neues Zuhause gebracht und bevor ich gleich auf die Couch falle und Gotham schaue, zeige ich Euch noch kurz den neuen Reisebegleiter von innen.

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Im Mai erzähle ich Euch dann noch ein bisschen mehr über unseren neuen Freund.

Hat ein schönes Wochenende!

Eure Daniela

 

 

 

 

 

Christlich Erziehen: Authentizität und Vertrauen

Wenn wir Kinder ins Leben begleiten – was ich persönlich einen viel schöneren Gedanken finde, als sie zu „erziehen“, stellen sich uns immer wieder viele Fragen. Was wollen wir den kleinen Menschen mitgeben, auf ihrem Weg hinaus in die Welt? Wie wollen wir sie stark machen, für das, was in Zukunft auf sie wartet? Wie wollen wir sie vorbereiten auf eine Welt, in der wir heute schon nicht mehr sicher voraussagen können, was morgen passiert? Was sollen wir ihnen mitgeben in ein Leben, dass sich scheinbar täglich überschlägt?

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Cassandra Clare: Urbane Fantasy für Teenager, deren Eltern und mich.

Ich habe es Euch ja schon angekündigt, es gibt eine neue Frau in meinem Leben und heute berichte ich Euch von ihr.

Sie heißt Cassandra und seit ich ihr zum ersten Mal begegnet bin, geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf.

Naja, um ehrlich zu sein, bin ich ihr noch nie begegnet, zumindest nicht in echt. Cassandra Clare ist eine Fantasy-Autorin und ich lese seit einigen Wochen wie verrückt ihre Bücher – und was mich daran so fasziniert, das erzähle ich euch heute.

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Was, wenn alle Geschichten wahr wären? Was, wenn jede Legende, einen wahren Kern hätte? Was, wenn alle Weltreligionen recht hätten und es alles geben würde, was wir nur aus Büchern kennen? Was wenn es mitten unter uns eine Welt gäbe die wir nicht sehen könnten? Eine Welt, die von Engeln und Dämonen beherrscht wird, eine Welt, in der Elben und Feen existieren, in der Werwölfe, Vampire und Hexenwesen ihr Unwesen trieben? Was wenn Dämonen aus anderen Dimensionen zu uns gelangen könnten und uns bedrohten?Was wenn es ein paar hundert Auserwählte gäbe, die ein Schutzschild zwischen uns Irdischen und der unsichtbaren Schattenwelt bildeten? Weiterlesen

Ostersonntagsfreude

Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Das ist Sonntagsfreude genug und bedarf weder weiterer Worte, noch Bilder.

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Dennoch möchte ich Euch heute noch ein bisschen was mit auf den Weg geben, weil ich mich so lange rar gemacht habe.

Freude gab es diese Woche bei uns reichlich. Zum Beispiel weil es an Gründonnerstag endlich wieder Grüne Soße gegeben hat.

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Und weil wir Eier färben durften.

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Und weil unser neuster Reisebegleiter endlich angekommen ist.

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Und weil wir den Kindergeburtstag von Kind 2 vorbereitet haben.

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Und dann haben wir ihn gefeiert.

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Und dann, ja dann wurde es endlich Ostern. Ich habe es heute morgen tatsächlich schon um kurz nach fünf aus dem Bett geschafft und war um sechs Uhr im Osternachtsgottesdienst.

Danach haben wir gefrühstückt und natürlich durfen Geschenke gesucht werden (Eier und Bücher für Mama und Kinder, ein Jahr voller bereits geplanter und mit Babysitter ausgestatteter Dates und Schokolade für den Ehemann).

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Und nun darf das Osterfest weitergehen. Wie immer bei uns mit ein bisschen Großfamilie, ein bisschen Gammeln und der Ostergeschichte in allen möglichen Varianten.

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Ich wünsche Euch allen Frohe Ostertage.

Ab nächste Woche bin ich wieder da und dann erzähle ich Euch so einiges. Zum Beispiel über unseren neuen Reisebegleiter und von Cassandra, der neuen Frau in meinem Leben, mit der ich seit einiger Zeit das Bett teile – und den Tisch – und die Couch – und an die ich sehr oft denke und die mir so viel mitgegeben hat, in den letzten Wochen.

Eure Daniela

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 

Sonntagsfreude sind 🙂

Idee von Maria von Kreativberg, die bei Rita weitergeführt wird.

Spring break, Berlin, Herzensgedanken

Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, ich mache eine kleine Frühlingspause. Ich genieße die lange vermisste Sonne. Wir sind draußen,  in jeder freien Minute draußen an der frischen Luft. Wir pflanzen Blumen, wir laden Freunde ein, wir grillen und wir sind unterwegs.

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Aber das ist nicht alles. Am letzten Wochenende war ich in Berlin und wie immer, wenn ich mit meinen Kolleginnen aus der bbEFB Ausbildung zusammen bin, fehlen mir danach die Worte. Ich bin voll. Aufgefüllt mit Glück, mit Liebe, mit guten Gedanken, neuem Ideen – und Melancholie. Schwere gehört genauso zur intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst, wie Leichtigkeit und ich trage gerade beides in mir.

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Beides trägt dazu bei, dass mir die Worte fehlen. Wo sonst Sätze und Gedanken nur so aus mir raussprudeln, ist derzeit nur ein leeres Blatt. Ich muss das aushalten und ihr leider auch. Ich kenne mich gut und weiß, dass meine Gedanken wieder fließen und dass ich euch dann davon erzählen werde – denn es gibt viel zu berichten.

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Statt zu schreiben, lese ich gerade viel. Mein Bücherstapel inspiriert mich und nimmt mich mit auf verschiedene Reisen, in vergangene Zeiten, zu neuen Ufern, fantastischen Welten und zu mir selbst. Vorgestern habe ich City of Heavenly Fire beendet – den letzten Teil der Chroniken der Unterwelt und seither hänge ich gedanklich darin fest. Immer wieder denke ich an das traurig-schöne Happy-End, an die offenen Fragen und an die erschreckenden Parallelen zum Zustand unserer realen Welt. Es gibt Bücher, die begleiten einen länger – es sieht so aus, als seien die Chroniken der Unterwelt eins davon.

Ihr seht – ich brauche eine Pause. Bis Ostern werde ich mich nur sporadisch melden. Danach möchte ich wieder durchstarten und euch mitnehmen- auf spannende Reisen zu mir und zu euch. Auf unseren Weg zu einem bindungs- und beziehungsorientierten Familienleben mit Gott und einem Mixtopf und zu allem, was don’t noch dazu gehört.

Freitagspizza am 17.03.2017

Puuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh!

Das Gute sehen?

Dankbar sein?

Nicht meckern?

Nicht lästern?

Diese Woche fast unmöglich.

Eine Woche voller schlechter Nachrichten.

Kind 3 hat keinen Kitaplatz bekommen und ist somit im kommenden Herbst aller Voraussicht nach weiterhin zu Hause.

Schon wieder ist jemand krank.

Schon wieder konnte ich meine Termine nicht so gut koordinieren, wie ich es mir erhofft hatte.

Schon wieder ist was kaputt und kostet viel, viel Geld.

Ich glaube, manchmal ist es total herausfordernd, das Gute zu sehen.

Dabei gab es diese Woche so viel Gutes.

Die Sonne, die mich so verwöhnt hat.

Die 20 Minuten Pause, die ich mir diese Woche kackfrech jeden Tag genommen habe, um zu lesen.

Die Nachbarn, mit denen ich diese Woche endlich wieder zusammen im Garten Kaffee getrunken habe – wie hatte ich das vermisst.

Das Skypen mit einer Bloggerkollegin, das uns beide in unserer Selbstfindung ein Stück vorangebracht hat.

Der gestrige Kinobesuch ganz allein mit Kind 1.

Und auch bei all den schlechten Nachrichten gibt es so viel Gutes:

Die Erkenntnis, dass unsere Reparaturen zwar ärgerlich viel Geld kosten, aber dass wir dieses Geld auch einfach haben.

Die Erkenntnis, dass selbst dann nichts passiert, wenn Kind 3 im Herbst nicht in die Kita geht – zumindest nichts schlimmes. Ich muss einfach nur mal wieder umplanen und neu denken – darin bin ich gut.

So viele Menschen, die uns sofort helfen wollten, unser Betreuungsproblem zu regeln.

So viele liebe Leute, die einfach mal kurz zuhören.

Passend dazu habe ich heute diese  Karte aus meinem Stapel Mutkarten gezogen.

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Das Wochenende verspricht mieses Wetter – und am liebsten würde ich mich einfach einigeln. Da ich aber nun einmal Mama meiner Kinder bin, denke ich, wir werden versuchen, das beste daraus zu machen.

Und wie immer starten wir mit einer Pizza. Da ich eben in einem Anfall von grenzenlosem Optimismus  mit Kind 2 und Kind 3 an der Hand und ohne Wagen in den Laden gegangen bin, sind ziemlich komische Dinge in meinem Korb gelandet, neben Hörnchen und Babybel, die ich eigentlich gar nicht wollte, habe ich jetzt Parma-Schinken und Fetakäse. Ich schätze, mein Mann muss die Zutaten irgendwie aufstocken, damit sich daraus eine sinnvolle Pizza entwickelt.

Ihr Lieben – habt ein schönes Wochenende und achtet auf das Gute – es gibt immer was.