Freitagspizza am Mittwoch dem 24.05.

Heute ist der Tag vor dem Wochenende, vor einem langen Wochenende. Also ist heute gefühlt Freitag und ihr bekommt eine Freitagspizza.

Nachdem das Wochenende voller Balsam war, begann die Woche ganz anders. Tiefschläge. Einer nach dem anderen. Sorgen und Ärger an vielen Ecken. Gesundheitliche Baustellen bei zwei unserer Kinder, noch immer kein funktionierendes Auto und auch keins in Sicht. Müdigkeit. Anstrengung. Manchester.

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Freitagspizza am 19.05.2017

In dieser Woche gab es so einiges, auf das ich hätte verzichten können. Auf das Wort Motorschaden im Zusammenhang mit unserer Autopanne vom Sonntag, zum Beispiel.

Auch auf einen unglaublich heftigen Neurodermitis-Schub bei einem meiner Kinder.

Heute morgen mit Halsweh aufzuwachen, darauf hätte ich erst recht verzichten können.

Aber es gab auch viel Licht, ganz viel. Tolle Treffen mit tollen Frauen und Anlässe zum Feiern. Besonders schön und inspirierend wie immer ein gemeinsames Frühstück mit meiner Freundin und ehemaligen Kollegin Elisa. Wir haben uns ausgetauscht und eine Menge mitgenommen, ich für meine Projekte, sie für ihre und dazu gab es wunderbares Frühstück.

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Zwischendurch fand ich Zeit, einen Vortrag und mein noch geheimes vielleicht Projekt vorzubereiten, darauf hätte ich auch nicht verzichten wollen, zumal ich ganz viel bindungsorientierte Lieblingslektüre wieder rausholen durfte.

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Auf den Hauch von Frühsommer, der uns diese Woche umwehte, auf den hätte ich auch nicht verzichten wollen. Trotz einer langen Aufgabenliste und viel Stress habe ich immer wieder Zeit im Freien abzwacken können und ich habe die Sonne soooo genossen.

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Die Natur ganz eindeutig auch – unser Garten explodiert förmlich und die Erntesaison konnte ebenfalls endlich eröffnet werden – wie immer mit Rhabarber aus Nachbars Garten. Er liegt bereits zerstückelt und gezuckert im Kühlschrank und ich hoffe sehr, dass ich heute trotz allem noch Zeit und vor allem Kraft finde, um ihn zu einem leckeren Kuchen und zu ein paar Gläsern Marmelade weiterzuverarbeiten.

Ich liebe die Rhabarber-Saison.

Pizza liebe ich auch – natürlich tue ich das und nachher freue ich mich auf Tomaten, Mozzarella und das Pesto, das ich heute Mittag hergestellt habe und vielleicht legen wir ja auch wieder ein paar Sardellen drauf.

Habt ein schönes Wochenende.

Eure Daniela

 

Freitagspizza am 12.05.2017

Ich bin ziemlich irre. Habt ihr das gewusst? Hier zu Hause fällt das manchmal gar nicht so auf (außer wenn ich meinen Mann abends stundenlang mit Details aus dem Schattenjäger-Universum langweile vielleicht). Es fällt nicht auf, weil hier alle total irre sind. Mein Mann zum Beispiel. Der sagte nämlich vor zwei Wochen zu mir: Lass uns eine Wand in den großen Kellerraum einziehen und einen Wäschekeller bauen. Ich habe nicht widersprochen, weil ich ja auch irre bin. Wäre ich nicht irre, hätte ich ihn vielleicht gebremst und darauf hingewiesen, dass wir dieses Jahr bereits sehr viel Geld ausgegeben haben – und dass wir gerade keine Zeit für ein solches Großprojekt haben.

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Freitagspizza am 28.04.2017

Tja – und auf einmal steht hier die Freitagspizza hinter der Sonntagsfreude.

Dabei begann die Woche eigentlich ganz vielversprechend. Am Montagabend durfte ich mal wieder allein ausgehen und zwar ins Kino mit einer Freundin. Wir haben uns den Film die Hütte angesehen, nachdem wir beide schon früher über den Roman lange und ausführlich diskutiert hatten. Wir waren von der Umsetzung echt begeistert – und ich glaube, ich habe lange nicht mehr so viel geheult im Kino.

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Freitagspizza am 21.04.2017

Die Geschichte der Freitagspizza ist heute schnell erzählt.

Wegen ihm hier

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Gab es heute mal wieder das hier.

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Der Mann und ich haben heute unseren Wohnwagen vom Händler geholt und in sein neues Zuhause gebracht und bevor ich gleich auf die Couch falle und Gotham schaue, zeige ich Euch noch kurz den neuen Reisebegleiter von innen.

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Im Mai erzähle ich Euch dann noch ein bisschen mehr über unseren neuen Freund.

Hat ein schönes Wochenende!

Eure Daniela

 

 

 

 

 

Freitagspizza am 17.03.2017

Puuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh!

Das Gute sehen?

Dankbar sein?

Nicht meckern?

Nicht lästern?

Diese Woche fast unmöglich.

Eine Woche voller schlechter Nachrichten.

Kind 3 hat keinen Kitaplatz bekommen und ist somit im kommenden Herbst aller Voraussicht nach weiterhin zu Hause.

Schon wieder ist jemand krank.

Schon wieder konnte ich meine Termine nicht so gut koordinieren, wie ich es mir erhofft hatte.

Schon wieder ist was kaputt und kostet viel, viel Geld.

Ich glaube, manchmal ist es total herausfordernd, das Gute zu sehen.

Dabei gab es diese Woche so viel Gutes.

Die Sonne, die mich so verwöhnt hat.

Die 20 Minuten Pause, die ich mir diese Woche kackfrech jeden Tag genommen habe, um zu lesen.

Die Nachbarn, mit denen ich diese Woche endlich wieder zusammen im Garten Kaffee getrunken habe – wie hatte ich das vermisst.

Das Skypen mit einer Bloggerkollegin, das uns beide in unserer Selbstfindung ein Stück vorangebracht hat.

Der gestrige Kinobesuch ganz allein mit Kind 1.

Und auch bei all den schlechten Nachrichten gibt es so viel Gutes:

Die Erkenntnis, dass unsere Reparaturen zwar ärgerlich viel Geld kosten, aber dass wir dieses Geld auch einfach haben.

Die Erkenntnis, dass selbst dann nichts passiert, wenn Kind 3 im Herbst nicht in die Kita geht – zumindest nichts schlimmes. Ich muss einfach nur mal wieder umplanen und neu denken – darin bin ich gut.

So viele Menschen, die uns sofort helfen wollten, unser Betreuungsproblem zu regeln.

So viele liebe Leute, die einfach mal kurz zuhören.

Passend dazu habe ich heute diese  Karte aus meinem Stapel Mutkarten gezogen.

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Das Wochenende verspricht mieses Wetter – und am liebsten würde ich mich einfach einigeln. Da ich aber nun einmal Mama meiner Kinder bin, denke ich, wir werden versuchen, das beste daraus zu machen.

Und wie immer starten wir mit einer Pizza. Da ich eben in einem Anfall von grenzenlosem Optimismus  mit Kind 2 und Kind 3 an der Hand und ohne Wagen in den Laden gegangen bin, sind ziemlich komische Dinge in meinem Korb gelandet, neben Hörnchen und Babybel, die ich eigentlich gar nicht wollte, habe ich jetzt Parma-Schinken und Fetakäse. Ich schätze, mein Mann muss die Zutaten irgendwie aufstocken, damit sich daraus eine sinnvolle Pizza entwickelt.

Ihr Lieben – habt ein schönes Wochenende und achtet auf das Gute – es gibt immer was.

 

 

 

 

Freitagspizza am 10.03.2017

Diese Woche war es etwas ruhiger hier. Strohwitwentage, Abendtermine, Erkältungen und viel Arbeit für die Weiterbildung haben leider nicht viel Raum zum Schreiben gelassen. Ich könnte jetzt wieder jammern, weil es eine extrem anstrengende Woche war. Aber ich will ja das Gute sehen und euch davon erzählen. Es war eine extrem erfüllte Woche. Ich habe mein erstes Beratungsgespräch führen dürfen und es hat mich wieder bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein. Die Weiterbildung ist inhaltlich derzeit sehr anspruchsvoll und fordernd – ich darf so unglaublich viel lernen und mitnehmen. Wunderbar.

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Die Woche war grau und regnerisch, sogar mit Hagel zwischendurch – und doch hat sich heimlich und leise ein bisschen bunt in unseren Garten geschlichen.

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Freitagspizza am 02.03.2017

…oder wie wir uns mal fast eine Woche von Tortellini mit Tomatensoße ernährten.

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Was für eine Woche liegt da hinter uns. Am letzten Freitag bin ich dann also mir nichts dir nichts ohne Vorwarnung aus den Latschen gekippt und diese Woche schleppe ich die Folgen meines Infektes (einer echten Grippe?) so vor mir her. Die meiste Zeit habe ich irgendwie damit verbracht, den Alltag um mein Schlafbedürfnis herum zu organisieren. Wenigstens waren wir zu zweit krank daheim und so konnten wir uns mit regenerieren und betreuen irgendwie abwechseln und stundenweise sprang zum Glück die Oma ein.

Tja – und dann habt ihr mich tief bewegt diese Woche – ja wirklich. Ich bin total überwältigt von euren Reaktionen auf meinen Beitrag zu den kranken Kindern. Ihr habt soviel kommentiert, hier und auch auf Facebook. Ihr habt mir so viel geschrieben, auch per Mail und Privatnachricht. Ihr habt mir eure Geschichten erzählt. Die von euren Arbeitgebern, aber auch das, was ihr täglich in so mancher Kita oder Schule erlebt. Auch Erzieherinnen und Lehrerinnen haben sich bei mir gemeldet und viel von dem bestätigt, was ich im Artikel geschrieben habe. Ich möchte mich aber auch explizit für die kritischen Stimmen bedanken, für diejenigen, die auf die Notlage der Eltern hingewiesen haben und die sich geärgert haben, dass ich im Artikel darauf verzichtet habe, diesen Eltern Verständnis entgegen zu bringen.

All das, was ich von euch gelesen und verstanden habe, möchte ich nicht einfach so versickern lassen – und deshalb werde ich noch einmal zu diesem Thema schreiben. Nächste Woche setze ich mich mit der Frage auseinander, was passieren muss, dass es besser läuft – und zwar für alle Beteiligten.

Aber vor diese Arbeit haben kluge Menschen die Pizza gesetzt – und die gibt es heute auch bei uns wieder. Ich bastele mir heute Abend meine Lieblingspizza aus der örtlichen Pizzaria nach – Salami, Mozzarella, Pilze und Gorgonzola. Ich glaube, ein Glas Rotwein wage ich dazu noch nicht, der Infekt hat deutliche Spuren hinterlassen.

Habt ein schönes Wochenende – und bleibt gesund

Eure Daniela

Freitagspizza am 02.02.2017

Wahnsinn, oder? Schon wieder ist der erste Monat des Jahres rum. Für mich ist er wie im Flug vergangen. Noch immer stapeln sich Projekte, Ehrenämter, der Haushalt und die Hausaufgaben für meine Fortbildung und ich muss mich wirklich gut organisieren und auch ab und zu einfach zurücknehmen, um hier nicht durchzudrehen. Ich merke gerade, dass das Finden und Setzen von Prioritäten dieses Jahr einen hohen Stellenwert haben wird – und dass es mir nicht leicht fällt.

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Freitagspizza am 27.01.2017

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Die Bedeutung einer Mittagspause wird einem ja immer erst so richtig klar, wenn man längere Zeit keine mehr hatte. Genau deshalb fällt die Freitagspizza heute auch kurz aus. Diese Woche war dank zweier kranker Mädchen äußerst arm an Pausen und deshalb lege ich nun die Beine hoch und hoffe auf 30 Minuten Ruhe vor dem nächsten Sturm.

Wenn ich das tatsächlich schaffe, dann gibt es später auch Pizza – mit Parmaschinken und Ziegenkäse belegt und natürlich vom Grill.