Medienerziehung – am Kind orientiert

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Gerade kann man viel zum Thema Mediennutzung bei Kindern lesen. Das liegt zum einen an einer (journalistisch unglaublich schlecht aufgearbeiteten) Studie im Auftrag des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Zusammenarbeit mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, deren Teilergebnisse letzte Woche veröffentlicht wurden. Zum anderen ist die Frage danach, was Kinder und Jugendliche schauen, spielen oder surfen dürfen aber auch ein Dauerbrenner unter Eltern. Wie lange ein Kind in welchem Alter TV schauen darf, wann es Zeit wird für das eigene Smartphone und wie wir unsere Kinder im Internet sicher begleiten, das sind die großen Erziehungsfragen unserer Zeit. Eine pauschale, allgemeingültige Antwort darauf gibt es nicht und am Ende trägt jede Mutter und jeder Vater selbst die Verantwortung für das Medienverhalten der eigenen Kinder. Ich möchte euch aber heute trotzdem erzählen, wie ich es mache und was ich für wichtig und richtig halte. Weiterlesen

Wenn alles so viel wird – wie Mama für sich sorgen kann

Nicht nur der Mai hat sich in seiner ersten Woche wie ein Herbstmonat benommen, auch mein Körper tut so, als seien wir mitten drin in der dunklen, kalten und leicht depressiven Zeit. Ich war gerade 16 Tage am Stück krank. Einfach so. Alles fing mit einer Mandelentzündung an, die mich aus dem Nichts überraschte und sofort ausknockte. Dieser schloss sich dann ein undefinierbares Magen-Darm Leiden an, das entweder von der Kombi aus Schmerzmitteln und Antibiotika ausgelöst wurde, die ich eine Woche lang geschluckt habe oder ein Abklatsch des Infektes war, der hier sowieso durchs Haus ging. Als feste Nahrung gerade wieder begann zu schmecken, kratzte der Hals schon wieder, die Nase war zu und ich begann zu husten.

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Das Gute sehen: Mama hör auf zu meckern!

Eckern Am Aschermittwoch wachte ich morgens auf und erschrak. War es wirklich schon wieder soweit? Gerade lag doch noch ein ganzes Wochenende zwischen mir und dem Beginn der Fastenzeit. Ich wollte mir doch in Ruhe überlegen, was dieses Jahr 7 Wochen kein Teil meines Lebens sein soll. Aber ehrlich, als ich da gestern so saß, vergrippt, übermüdet und genervt, dachte ich mir, dass die Fastenzeit dieses Jahr ohne mich auskommen muss. Ich faste einfach Fasten. Immerhin verzichte ich so schon auf genug und eine familienweite Grippewelle, die in einen großelterlichen Urlaub mündet, übersteht man nicht deshalb besser, weil man sich Zucker noch intensiver entzieht, als ich das eh gerade tue. Alkohol fasten ginge – es wäre aber kein wirkliches Opfer, das halbe Glas Wein am Freitagabend auch noch wegzulassen.

Also ist es beschlossen, ich faste nichts. Oder? Ein paar Dinge gäbe es schon, auf die ich einmal verzichten könnte und sie würden mir und meiner Umgebung gut tun. Zufälligerweise sind diese Themen auch in der Predigtreihe „Das Gute sehen“ enthalten und ich stelle sie euch nun nach und nach vor. Wir starten mit dem Meckern.

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Was aus Kindern wird, die alles dürfen

Kinder, die alles dürfen, werden zu Erwachsenen, die nichts können

Guck mal, sagte meine Freundin. Meine Kita hat einen Elternabend mit diesem Titel angesetzt. Was soll das denn heißen? Und vor allem, stimmt das aus deiner Sicht?

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Ich hätte wahrscheinlich genervt die Augen verdreht und meiner Freundin geraten, den Abend lieber in der Badewanne zu verbringen, statt sich auf viel zu kleinen Stühlen den Hintern platt zu sitzen und einem Vortrag mit einem derart reißerischen Titel zu lauschen. Doch dann sprang mich genau dieser Satz in den darauffolgenden zwei Wochen drei weitere Male an und langsam aber sicher begann ich, mich darüber zu ärgern.  Weiterlesen

Ein neues Herz – für unsere Kinder

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Hesekiel 36,26)

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Das neue Jahr begann damit, dass ich mich extrem verkatert fühlte. Das lag nicht etwa an einer zu exzessiven Feier am Vortag oder gar dem übermäßigem Genuss von Alkohol (ich glaube, ich habe es auf etwa 0,2 l Weißwein gebracht), sondern an einer fetten Erkältung, die sich um meinen Kopf herum festgesetzt hatte, zu wenig Schlaf und allgemeiner Kollerstimmung sofort nach dem Aufwachen.  Weiterlesen

Anstrengende Abendstunden

Wenn die Eltern eine Pause brauchen

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Ich glaube, das kennen wir alle. Die Zeit, die wir in unseren Köpfen als „Feierabend“ definiert haben, ist längst rum – und wir schieben Überstunden. Überstunden am Kinderbett. Weil die Kinder noch Durst haben, Hunger, Angst vor Monstern oder einfach nicht allein sein wollen. Weil sie weinen, ohne das wir den Grund wirklich erkennen können. Weil sie uns immer wieder rufen oder alle paar Minuten im Wohnzimmer stehen, um uns zu sagen, dass sie nicht einschlafen können. Manchmal geben wir uns der Phantasie hin, diese Zeit sei vorbei, weil sie schon fünf sind oder sieben – oder zehn – und weil es vielleicht mal ein paar Monate lang nicht so war. Doch dann kommt es wieder. Manchmal für uns aus heiterem Himmel. Wir verstehen nicht, warum sie uns auf einmal wieder brauchen, während sie tagsüber doch so selbstbewusst ihre Wege gehen. Vielleicht ist das aber, genau das, der Grund, warum sie sich abends auf einmal wieder nach Nähe sehnen. Nach einer Hand, die ihnen übers Haar streichelt und flüstert, dass alles gut wird. Nach einem Arm, in den sie die unverarbeiteten Erlebnisse des Tages weinen können. Nach einem Ohr, das zuhört, wenn plötzlich alles aus ihnen heraus bricht, was sie tagelang nicht erzählen wollten. Manchmal ist es auch subtiler. Es scheint keinen Grund zu geben. Sie haben nichts zu erzählen, nichts zu beweinen und suchen dennoch unsere Nähe. Wollen unsere warmen und Sicherheit gebenden Körper neben sich beim Einschlafen. Wollen, dass wir ihre Hände halten oder kommen einfach immer wieder runter, um uns zu sehen und sich zu vergewissern, dass wir noch da sind und ihre Welt noch steht. Weiterlesen

Verlustängste bei Kindern

Es war ein wunderschöner Vormittag: ein langes Frühstück mit einer Freundin. Endlich mal wieder Zeit für gute, intensive Gespräche. Die Uhrzeit hatten wir ein bisschen aus dem Blick verloren und so waren es am Ende nur noch 10 Minuten, bis das Kindergartenkind abgeholt werden musste. Normalerweise wäre es zu schaffen gewesen, doch dann kam eins zum anderen: eine volle Windel beim Kleinkind und die anschließende Weigerung, sich anzuziehen. Ein LKW, der die Straße blockierte, ein auswärtiges Auto vor mir, dass mit 30 durch die 70er Zone fuhr – und so schaffte ich es nicht. Mit knapp 10 minütiger Verspätung parkte ich vor der Kita und stürmte rein. Bis dahin war ich recht ruhig gewesen. Die Vorschülerin weiß, dass ich sie abhole und dass ich manchmal etwas knapp komme. Sie wird fertig angezogen dasitzen und warten und vielleicht ein bisschen schimpfen. Doch es war ganz anders. Heftig schluchzend saß sie auf dem Schoß ihrer Erzieherin und klammerte sich dann sofort weinend an mich. Sie dachte, ich würde nicht kommen. Zuerst war ich ein bisschen ratlos über diese Reaktion, doch als ich im Auto noch länger mit ihr sprach, dämmerte es mir.

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Ich dachte, dir sei ein Unfall passiert.

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Das Wunschgewicht und das Wohlfühlgewicht

Heute geht es mal um uns Mamas – besser gesagt um Mamas Körper.

Ist es nicht faszinierend, dass dieser immer wieder ein Thema ist? Wenn Frauen Kinder gebären und vor der Entscheidung stehen, ob sie stillen wollen oder nicht, kommen auch immer wieder Fragen darüber auf, wie dies den Körper verändern würde. Vielen Frauen ist es sehr wichtig, dass sie nach der Entbindung schnell wieder ihr Ausgangsgewicht erreicht haben und manchmal, ja manchmal lese ich sogar von Frauen, die eine Schwangerschaft gänzlich ablehnen, weil sie Angst vor den körperlichen Folgen haben. Weiterlesen

Lass Liebe auf uns regnen

Als Eltern ein Paar bleiben


Laß Liebe auf uns regnen,
Laß es gießen und uns segnen
Laß uns immer neu begegne
Laß es immer, laß es immer so sein.
(Reinhard Mey, Lass liebe auf uns regnen)

Ja, ja, ich weiß. Reinhard Mey, ist jetzt wahrscheinlich nicht das, was die meisten von euch den ganzen Tag über laufen haben. Aber ab und zu höre ich persönlich ihn ganz gerne. Seine Texte bewegen mich häufig und immer wieder finde ich etwas bei ihm, was mich zum Nachdenken und ins Schreiben bringt.

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Lass Liebe auf uns regnen, lass es gießen und uns segnen, lass uns immer neu begegnen, lass es immer so sein. Dieser Text rührt mich. Besonders, weil man in der ersten Strophe des Liedes erfährt, dass es dabei nicht etwa um ein frisch verliebtes Paar geht, sondern um ein Silberpaar – um zwei Menschen, die sich 25 Jahre lieben. Die sich versprochen haben, mit einander alt zu werden und die es nun bald sind – und nun bittet der Mann die Frau, mit ihm noch älter zu werden. Weiterlesen