Was aus Kindern wird, die alles dürfen

Kinder, die alles dürfen, werden zu Erwachsenen, die nichts können

Guck mal, sagte meine Freundin. Meine Kita hat einen Elternabend mit diesem Titel angesetzt. Was soll das denn heißen? Und vor allem, stimmt das aus deiner Sicht?

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Ich hätte wahrscheinlich genervt die Augen verdreht und meiner Freundin geraten, den Abend lieber in der Badewanne zu verbringen, statt sich auf viel zu kleinen Stühlen den Hintern platt zu sitzen und einem Vortrag mit einem derart reißerischen Titel zu lauschen. Doch dann sprang mich genau dieser Satz in den darauffolgenden zwei Wochen drei weitere Male an und langsam aber sicher begann ich, mich darüber zu ärgern.  Weiterlesen

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Freitagspizza am 27.01.2017

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Die Bedeutung einer Mittagspause wird einem ja immer erst so richtig klar, wenn man längere Zeit keine mehr hatte. Genau deshalb fällt die Freitagspizza heute auch kurz aus. Diese Woche war dank zweier kranker Mädchen äußerst arm an Pausen und deshalb lege ich nun die Beine hoch und hoffe auf 30 Minuten Ruhe vor dem nächsten Sturm.

Wenn ich das tatsächlich schaffe, dann gibt es später auch Pizza – mit Parmaschinken und Ziegenkäse belegt und natürlich vom Grill.  

Ein neues Herz – für unsere Kinder

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Hesekiel 36,26)

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Das neue Jahr begann damit, dass ich mich extrem verkatert fühlte. Das lag nicht etwa an einer zu exzessiven Feier am Vortag oder gar dem übermäßigem Genuss von Alkohol (ich glaube, ich habe es auf etwa 0,2 l Weißwein gebracht), sondern an einer fetten Erkältung, die sich um meinen Kopf herum festgesetzt hatte, zu wenig Schlaf und allgemeiner Kollerstimmung sofort nach dem Aufwachen.  Weiterlesen

Anstrengende Abendstunden

Wenn die Eltern eine Pause brauchen

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Ich glaube, das kennen wir alle. Die Zeit, die wir in unseren Köpfen als „Feierabend“ definiert haben, ist längst rum – und wir schieben Überstunden. Überstunden am Kinderbett. Weil die Kinder noch Durst haben, Hunger, Angst vor Monstern oder einfach nicht allein sein wollen. Weil sie weinen, ohne das wir den Grund wirklich erkennen können. Weil sie uns immer wieder rufen oder alle paar Minuten im Wohnzimmer stehen, um uns zu sagen, dass sie nicht einschlafen können. Manchmal geben wir uns der Phantasie hin, diese Zeit sei vorbei, weil sie schon fünf sind oder sieben – oder zehn – und weil es vielleicht mal ein paar Monate lang nicht so war. Doch dann kommt es wieder. Manchmal für uns aus heiterem Himmel. Wir verstehen nicht, warum sie uns auf einmal wieder brauchen, während sie tagsüber doch so selbstbewusst ihre Wege gehen. Vielleicht ist das aber, genau das, der Grund, warum sie sich abends auf einmal wieder nach Nähe sehnen. Nach einer Hand, die ihnen übers Haar streichelt und flüstert, dass alles gut wird. Nach einem Arm, in den sie die unverarbeiteten Erlebnisse des Tages weinen können. Nach einem Ohr, das zuhört, wenn plötzlich alles aus ihnen heraus bricht, was sie tagelang nicht erzählen wollten. Manchmal ist es auch subtiler. Es scheint keinen Grund zu geben. Sie haben nichts zu erzählen, nichts zu beweinen und suchen dennoch unsere Nähe. Wollen unsere warmen und Sicherheit gebenden Körper neben sich beim Einschlafen. Wollen, dass wir ihre Hände halten oder kommen einfach immer wieder runter, um uns zu sehen und sich zu vergewissern, dass wir noch da sind und ihre Welt noch steht. Weiterlesen

Freitagspizza am 20.01.2017

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Geht’s euch auch so? Bei dem Datum zucke ich ein wenig. Denn heute, ja heute ist es dann wohl soweit. Mr. Trump darf der Welt zeigen, dass es nicht so düster mit ihm ausgehen wird, wie viele befürchten. Das ist zumindest meine ureigenst für heute zurechtgelegte naiv-positive Sichtweise auf einen Tag, dessen Datum wir uns hoffentlich nicht für die Geschichtsbücher merken müssen.

Ansonsten habe ich euch diese Woche sträflich vernachlässigt, ich gebe es zu. Dabei habe ich soviel für euch in der Pipeline. Einen Artikel über Missverständnisse der bindungs- und beziehungsorientierten Elternschaft und einen Artikel über den Winter und wie man ihn lieben kann. Ich gelobe Besserung – auch wenn es gerade etwas hakt.

Ich arbeite gerade an einem Vortrag über Kinderbetreuung, den ich am 17.02. halten werde und ich organisiere eine Klassenwanderung mit Eltern und manchmal bin ich im Schnee. Da bleibt gerade nicht viel Zeit zum geistreichen Geblogge.

Deshalb gibt es diese Woche eben nur Pizza – davon reichlich, denn wir verdoppeln aus aktuellem Vielfraßanlass die Teigmenge. Aufgrund des großen Apfelaufkommens in der Küche bin ich zudem dafür, dass wir sie mit Äpfeln, Speck und Gorgonzola belegen.

Ansonsten ist das Leben weiterhin eine ewige Baustelle – die Familie, der Blog, die Zukunftspläne. Ich bin unterwegs – aber nicht angekommen. Aber vielleicht ist das auch gar nicht das Ziel!

Sonntagsfreude am 15.01.201

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Maria vom kreativberg, die bei Rita weitergeführt wird. 

Erst ein mediterranes Abendessen und dann ein alpiner Heimweg – ein gelungener Samstagabend mit der Schwiegermutter, dem Schwager und der tollen Schwagerfreundin, die uns dieses grandiose Mahl zubereitet hat.

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Freitagspizza am 13.01.2017

….oder wie ich einmal einen Tag nach nur zwei Stunden Schlaf überlebte.

Kurze Nächte, die kennen wir alle und irgendwie haben wir und unsere Körper einen Weg gefunden, damit fertig zu werden. Nächte aber, die von halb fünf bis halb sieben dauern, sind auch für mich (zum Glück) sehr selten. Tage, die auf solche Nächte folgen, sind eine besondere Herausforderung. Nicht nur ich bin nämlich aus der Spur, sondern auch das Kleinkind, dem auch Schlaf fehlt. Zwischen Hausaufgaben, Mittagessen und Spielbesuch bleibt nicht viel Zeit zum Ausruhen. Was ich brauche, sind kleine Oasen und Kreativzeit mit den Kindern.

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Was ich noch mehr brauche, dass es Abend wird.

Noch eine Pizza mit Meeresfrüchten, eine Kuschelrunde…Und dann darf der Tag enden.

Von Sternsingern, Kindern und Hoffnung

Uns allen steht eine düstere Zukunft bevor. Zumindest, wenn man manchem Schwarzmaler glaubt, der in letzter Zeit die pädagogische Debatte in Deutschland begleitet hat. Zum Jahresende schossen sie noch einmal wie Pilze aus dem Boden, diejenigen, die uns Eltern gern ein schlechtes Gewissen machen und glauben zu wissen, was aus der Brut wird, die wir gerade heranziehen.

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Freitagspizza – die Erste 2017

Bald ist die Weihnachtszeit zu Ende und der Alltag 2017 beginnt und damit wird es auch auf diesem Blog wieder wuseliger. Bevor ich aber wieder thematisch einsteige, gibt es aber nochmal eine kleine Rückschau.

Nachdem mein kleines Schäfchen, der große Hund und ich den Familiengottesdienst gerockt hatten, durfte zu Hause der Heilige Abend beginnen.

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