Freitagspizza – die Letzte 2016

Der Weihnachtsendspurt – ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich könnte gerade doch noch ein bis zwei Wochen Advent gebrauchen, denn ich habe das Gefühl, dass ich viel zu wenig vorbereitet bin auf Weihnachten, was meine häusliche To-Do Liste angeht und auch emotional. Aber so ist es ja meistens und am Ende – ja am Ende ist dann doch Weihnachten, ganz egal wie steinig der Weg dahin war. Die damaligen Protagonisten hatten es ja auch nicht gerade leicht.

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Achterbahn

Gedanken und Gefühle fahren Achterbahn.

Ich bin wütend: Wütend auf die Menschen, denen das Leben anderer Menschen so wenig wert ist, dass sie töten.  Wahllos, grundlos. Ohne zu sehen, dass dort Mütter, Väter, Kinder, Freunde oder Großeltern stehen. Jeder davon hätte mein Angehöriger oder Freund sein können oder der des LKW-Fahrers.

Ich bin wütend, über all die dummen Kommentare im Netz. Über den Mangel an Empathie und Menschlichkeit. Über das Instrumentalisieren der Opfer. Über rechte Dummköpfe. Weiterlesen

Sonntagsfreude am 18.12.2016

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂

Idee von Maria von Kreativberg, die bei Rita weitergeführt wird. 

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Zeit und Raum für Kreativität. Alle drei Kinder sich einfach nach Herzenslust mit ihren neuen Pinselstiften austoben lassen. Zusehen, wie sie darin versinken und wie jedes Kind auf seine Weise etwas aufs Papier bringt…Und wir Eltern auch.

Freitagspizza am 16.12.2016

Hach. Was soll ich euch erzählen? Diese Woche war voller Alltag. Nach der letzten Woche eine reine Freude. So haben wir einfach Dinge erledigt, Termine wahrgenommen und sind ein Stück weiter Richtung Weihnachten gegangen.

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Müdigkeit und Erschöpfung begleiten mich schon seit Montag. Aber nicht nur die – auch ein Satz, der mir aufs Herz gelegt wurde. Ein kurzer Satz, auf den ersten Blick irgendwie nicht mal besonders erheiternd. Und auf den zweiten Blick wunderbar. Adventszeit ist Fastenzeit. Der Satz erleichtert mir gerade enorm zu akzeptieren, dass die Plätzchendosen leer sind und der Adventsschmuck noch immer nicht fertig. Schön sein, das muss es erst an Weihnachten. Da darf ich genießen und zur Ruhe kommen. Vorher darf es anstrengend sein – und alltäglich. Und Weihnachten – das dauert lange, je nach Tradition bis in den Februar rein. Mindestens aber bis zum 6. Januar. Ist das nicht prima und entspannend? Es ist nicht so, dass ich das diese Woche zum ersten Mal gehört hätte. Aber zum ersten Mal arbeitet es in mir und ich überlege, was ich damit machen kann. Ich frage mich, wie ich dieses Wissen für uns umsetzen kann, sodass wir diese Jahreszeit noch stärker entschlacken und bedürfnisorientierter für uns alle gestalten können.

Pizza gibt es heute auch. Wildschweinschinken und Ziegenkäse liegen bereit und ich bin gespannt, wie es schmecken wird.

Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent.

Momente der Dankbarkeit

Der Tag war anstrengend. Zu müde. Zu viele Aufgaben. Schmerzhafte Erkenntnisse. Nervenaufreibende Diskussionen. Kopfweh. Schnupfen.

Und dann noch dieser Lebkuchen, den ich unbedingt backen wollte. Kinder, die stritten, Chaos verbreiteten und denen ich mehr Serienzeit erlaubte, als normal.

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Dann die flüsige Schokolade, die übrig blieb. Ein Apfel zum Dippen. Ein einsamer Küchenhocker, nur für mich. Ein Mama-Moment. Einmal in Ruhe aus dem Fenster sehen. Die erleuchteten Häuser bewundern. Dankbar sein – für den Moment.

Die News auf dem Handy checken. Lesen, dass Aleppo endlich evakuiert werden kann, dass tausende Familien diese Todesfalle verlassen dürfen. Tränen. Aus Erleichterung, aus Trauer, aus Mitgegühl, aus Ohnmacht. Dankbar sein – für mein Leben. Für mein unverdient glückliches, privilegiertes Leben in Frieden und Sicherheit.

Dankbar sein. Für die Menschen, die täglich ihr Leben riskieren, um dort zu helfen. Dankbar sein, für alle, die sich einsetzen. Für alle, die nicht aufgeben.

Ein „Mama“ zerreißt die Stille. Ich werde gebraucht. Hier an meinem Ort. Da, wo ich meine Aufgaben erfüllen darf. Danke, dass ich es so einfach haben darf.

 

Advent mit Kindern – auf dem Weg sein

Mit Kindern ist man irgendwie ständig auf dem Weg, oder? Ihr kennt das sicher. Auf den Weg in die Kita. Auf dem Weg nach Hause. Auf dem Weg zum Schwimmen. Auf dem Weg zur Kinderstunde. Auf dem Weg zum Arzt. Auf dem Weg zur Oma. Auf dem Weg zum Klo. Auf dem Weg in die Küche. Auf dem Weg zu einem ordentlichen Haushalt (der Weg ist das Ziel, oder?). Auf dem Weg durch die Kindergartenzeit. Auf dem Weg durch die Grundschule. Auf den Weg durch die Kleinkindphase. Auf dem Weg zu mehr Schlaf. Auf dem Weg zu einem vollständigen Milchgebiss. Auf dem Weg eine bessere Mutter zu werden. Auf dem Weg zu einem harmonischeren Familienleben. Auf dem Weg zur After-Baby-Traumfigur.  Auf dem Weg zum nächsten Nervenzusammenbruch. Weiterlesen